Hadmut Danisch Dissertation Definition

Ich hatte doch gerade berichtet, dass eine Mathe-Professorin in Hawaii fordert, dass alle weißen Männer ihren Job kündigen oder sich degradieren lassen, um „aus dem Weg zu gehen“. Ein Leser hat mir dazu [Nachtrag]

den Link auf ihren Lebenslauf und ihre Dissertation geschickt. Ich habe gerade nicht die Zeit, das zu lesen, und in Mathematik auch nicht (mehr) das Wissen, das innerhalb überschaubarer Zeit zu beurteilen.

Beim ersten Überfliegen fand ich die Dissertation an einigen Stellen sprachlich irgendwo zwischen seltam und pubertär. Und wenn eine Dissertation schon mit den zwei Sätzen

Respected research math is dominated by men of a certain attitude. Even allowing for individual variation, there is still a tendency towards an oppressive atmosphere, which is carefully maintained and even championed by those who find it conducive to success

anfängt, dann sagt das einiges. Und wenn jemand in seinem Lebenslauf für 17 Jahre nur folgendes angibt

1998 – 2002
New York University, BA cum laude in Romance Languages
survived external and internalized misogyny
survived external and internalized racism

2003 – 2009
Princeton University, MA in Mathematics
survived external and internalized misogyny
survived external and internalized racism
survived pervasive and internalized cult of genius mythology

2009 – 2013
Real Life, Single Lady of Arts in Oppression
grew human in own body
gave birth to new human with own body
created milk with own body to sustain new human
survived pregnancy, labor, and infant care related misogyny

2013 – 2015
Real Life, Mistress of Arts in Self-Liberation
grew, birthed, and created milk for new human with own body
survived thesis writing while being a stay-at-home parent

dann sagt das auch allerhand. Man hat den Eindruck, dass die 17 Jahre lang nichts anderes gemacht hat, als zu versuchen, zu „überleben“ und zwischendurch mal Milch zu geben.

Hier schreibt jemand über diese Dissertation

Most hilarious, joke of a Doctoral thesis ever. Talks about unicycles, includes literal comics, literally says multiple times she doesn’t understand Math and best part, weaponized autism has detected blatant plagiarism from Wikipedia of all places. Praise Kek!

Und damit wird man heute sofort Mathematik-Professorin – wenn man die richtige Hautfarbe, das richtige Geschlecht und das passende Opfer-Gejammer drauf hat. Und Milch gibt. Und die fordert jetzt, dass alle weißen Männer entlassen werden.

Vielleicht findet sich ja jemand mit Zeit, Lust und Mathewissen, die Dissertation zu lesen und zu beurteilen.

Nachtrag: So langsam formt sich so richtig plastisch heraus, welche Absichten die Verfassungsrichterin Baer mit ihrem durchamerikanisierten genderistischen Hintergrund verfolgt, als sie meine Verfassungsbeschwerde auf klare gesetzliche Promotionsanforderungen sabotierte.

Was ist “Adele und die Fledermaus”?

Eine Dokumentation zum Herunterladen über Korruption, Schwindel und Inkompetenz an der Universität Karlsruhe und in der IT-Sicherheit.

Ich war von 1994 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europäischen Institut für Systemsicherheit EISS der Universität Karlsruhe und sollte eigentlich 1998 promovieren. Der “Doktorvater” hatte mir schon versprochen, eine Auszeichnung zu beantragen und auch der ursprünglich geplante Zweitgutachter hatte schon Zustimmung signalisiert.

Sechs Wochen vor der geplanten Prüfung krachte es dann plötzlich: Der Doktorvater sagte die Promotion ab, ich sollte plötzlich Arbeiten erledigen, von denen vorher nie die Rede war und die mit meiner Promotion nichts zu tun hatten. Die Universität Karlsruhe verweigerte zunächst die Durchführung eines Promotionsverfahrens, und als ich das Prüfungsverfahren durchsetzte, lehnte man meine Dissertation als angeblich falsch, voller Fehler, kapitaler Irrweg ab – obwohl dieselben Leute kurz zuvor noch unbedingt von mir haben wollten, daß ich genau das für sie tue, was jetzt so falsch sein sollte. Deshalb streite ich seit 1998 mit der Universität Karlsruhe und inzwischen einigen anderen involvierten Hochschulen, wie der ETH Zürich, der TU Darmstadt und der Uni Duisburg Essen.

Schafft man es, durch die äußere Schale, durch die Fassade aus Gefälligkeiten, Schweigen, Zitier- und Lobkartellen, genannt “Reputation”, aus vorgeblich hoher Wissenschaftlichkeit, aus universitärem Gehabe und aus ritualisiertem Kasten- und Corps-Denken, diesem ganzen Würden-, Titel- und Hierarchiegebrabbel zu dringen, stößt man auf einen grenzenlosen Filz aus Inkompetenz, Korruption, Wissenschaftsbetrug, Gefälligkeitsgutachten, Vetternwirtschaft, Ämterpatronage, Titelhandel und Schmiergeldgeschäften. Ursprünglich wollte ich nur aufklären und verstehen, was mir passiert ist und warum ein eigentlich sicher geglaubtes Promotionsverfahren mit Bestnote 6 Wochen vor der Prüfung platzen konnte. Das, was ich seither im Streit mit der “Wissenschaft” herausfinde und herausgefunden habe, ist weitaus interessanter, spannender und lehrreicher als alles, was ich als normaler Mitarbeiter im Wissenschaftsbetrieb hätte lernen können und gelernt habe.

Hier geht es aber nicht einfach nur um irgendein dröges Fach der Informatik. Hier geht es um IT-Sicherheit, um Kryptographie, um staatliche Kommunikationsüberwachung, um heimlich gefilterte und abgehörte E-Mails, um gefälschte Gerichtsprotokolle, um den deutschen Bundestag, um das Bundesverfassungsgericht, und den Schwindel und die Korruption dazwischen. Hier geht es darum, wie in der IT-Sicherheit und Kryptographie falsche Aussagen verbreitet und sogar durch Gutachter und Gerichte bestätigt werden, wie man Interessen durchsetzt, Lobbyisten in die Wissenschaft pflanzt und die Öffentlichkeit über Kommunikationssicherheit täuscht, bis hin zur Gesundheitskarte, zu Wahlmaschinen, zu Kryptoverboten. Hier geht es um einen Krimi, aber einen realen, keinen fiktiven.

Ungefähr im Jahr 2001 habe ich gemerkt, daß die Sache so komplex wird, daß ich selbst mir nicht mehr alle diese fiesen dreckigen kleinen und großen Details, Tricks und Methoden merken konnte, die da ans Licht kamen. Deshalb habe ich damals angefangen, mir selbst Notizen zu machen und das alles aufzuschreiben, zunächst nur für mich selbst. Irgendwer wollte es dann mal lesen. Und dann noch jemand. Und immer mehr. Also habe ich angefangen, das als Dokumentation herauszugeben, die ich alle paar Monate aktualisiere und ergänze. Die alten Teile bleiben meist stehen, die Dokumentation wird in der Regel “hinten weitergeschrieben”, nur für Korrekturen, Umstrukturierungen oder wenn sich neue Sichtweisen ergeben, werden ältere Teile – meist der letzten oder vorletzten Version – überarbeitet. Die Dokumentation ist also über die Jahre von vorne nach hinten gewachsen.

Warum die Dokumentation “Adele und die Fledermaus” heißt? Lesen sie es nach. Es steht drin, im Kapitel über das Geheimprojekt Fledermaus. 🙂

An Materialien stehen auf meinem Server u.a. bereit (es sind noch mehr, aber ich bin gerade dabei, die Seiten auszumisten und aufzuräumen, es kommt also wieder mehr dazu):

Über Kritik, Anmerkungen, Hinweise, Anekdoten, Fragen usw. freue ich mich immer. Im Zweifelsfall bitte dazusagen, ob und wie vertraulich das zu behandeln ist.

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